Ein Betrug, wo man ihn am wenigsten erwartet! Die Polizei warnt aktuell vor einer besonders heimtückischen Betrugsmasche, der unwissende Verbraucher nur zu leicht zum Opfer fallen können. Es beginnt ganz harmlos: Die Opfer wollten nur ein bisschen Geld sparen.
Die täglichen Lebenshaltungskosten werden immer teurer. Viele Verbraucher versuchen daher, Geld zu sparen, wo immer sie können. Betrüger wissen das sehr gut und nutzen es, um sensible Informationen und Geld von unwissenden Opfern zu stehlen.
Warnung für alle Reisenden nach Österreich
Im Jahr 2024 reisten rund 6,42 Millionen Deutsche nach Österreich – geschäftlich oder auch für einen Urlaub: Es liegt schließlich so nah und ist so leicht zu erreichen. Viele Besucher fahren deshalb einfach mit dem Auto über die Grenze. Doch die neue Masche, vor der die Polizei warnt, könnte diese Reise zur teuersten aller Zeiten machen.
Polizei warnt vor dreister Betrugsmasche
48.000 Euro im Handumdrehen weg und kaum eine Chance, das Geld zurückzubekommen. Genau das ist einer Frau aus Salzburg in Österreich passiert. Sie wollte nur ein paar Euro beim Kauf einer Maut-Vignette sparen.
Die Maut-Vignette: Für jeden, der in Österreich unterwegs ist, ist sie ein Muss. Doch für die Salzburgerin wurde der Kauf zum Albtraum: Nach fleißiger Suche im Internet dachte sie, sie hätte eine Website mit einem tollen Angebot gefunden. Sie gab ihre Daten und Zahlungsinformationen ein, dann erhielt sie die Aufforderung, einen TAN-Code einzugeben, der ihr per SMS zugeschickt wurde, um den Kauf abzuschließen.
Nur wenige Minuten später stellte die Salzburgerin zu ihrem großen Entsetzen fest, dass statt des erwarteten Betrags von weniger als 100 Euro 48.000 Euro von ihrem Konto abgebucht worden waren!
Polizei warnt vor Fake-Shops – So können Sie sich schützen
Es stellte sich heraus, dass die Website mit dem tollen Angebot, die sie gefunden hatte, alles andere als echt war. Die Polizei warnt: Wenn ein Angebot zu gut aussieht, um wahr zu sein, ist es das wahrscheinlich auch! Es gibt viele solcher Fake-Shops im Internet: Die Polizei empfiehlt den Verbrauchern, vor dem Kauf in einem neuen Online-Shop immer Folgendes zu prüfen:
– Sind die Preise ungewöhnlich günstig?
– Gibt es Auffälligkeiten im Impressum der Website? Fehlen Informationen oder sind Fehler vorhanden?
– Gibt es etwas Verdächtiges bei den Zahlungsarten? Z.B. per Vorkasse
– Fehlen die Kontaktinformationen des Shops oder sind sie schwer zu finden?
– Fehler im Text oder schlecht übersetzter Text
– Gefälschte Gütesiegel
Wenn es um Dinge wie Maut-Vignetten geht, sollten Verbraucher diese immer nur bei offiziell lizenzierten Verkaufsstellen, wie z.B. dem ADAC Mautportal, erwerben.
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Geiz ist eben geil. Dass man niemanden Bankdaten oder Codenummern mitteilen sollte, dürfte längst bekannt sein.. Die Polizei hat kaum Möglichkeiten die Hintermänner ausfindig zu machen. Das Geld ist weg. Eine Vignette ist nicht allzu teuer, aber die Räumung eiens Kontos von Betrügern schon.