Die CDU-Bundestagsabgeordnete Serap Güler hat ihrer Partei eine zu negative Haltung zum Thema Migration im Wahlkampf bescheinigt. “Jeder, der die Ansicht vertritt oder vertreten hat, auch zur Wahl, das Thema Migration wird hier jetzt gerade viel zu negativ diskutiert, hat sich bei der Linkspartei wiedergefunden”, sagte sie am Samstag dem Deutschlandfunk.
“Viele waren enttäuscht von den Grünen und eben auch von den anderen Parteien, weil sie sagten, ihr sprecht jetzt über Migration nur noch negativ. Und vielleicht, und das ist auch ein Stück weit Selbstkritik tatsächlich, ist es uns nicht gelungen, zu differenzieren, einerseits zwischen Flucht- und Asylpolitik und auf der anderen Seite eben auch zwischen Migration, auf die wir angewiesen sind”, räumte Güler ein.
Das Thema Fachkräftezuwanderung sei “anscheinend nicht wirklich durchgedrungen”, so die CDU-Politikerin. Dennoch pocht sie auf “eine Migrationswende”. Das müsse nicht nur die CDU liefern, “sondern eben auch die SPD”, so Güler. “Ich habe die Rückmeldungen auch aus den einzelnen AGs, dass es viel, viel Übereinstimmung gab, auch beim Thema Migration am Ende”, behauptete die Christdemokratin.
dts Nachrichtenagentur
Foto: Serap Güler (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
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Das Thema Migration war noch viel zu wenig in der Diskussion. Die vielen Probleme, die sie mitgebracht hat, spaltet das Land. Wenn die Linken davon profitiert haben, dann sieht man wie dumm manche Wähler waren/sind.
Mit den Linken wäre Deutschlands Abstieg nicht mehr zu vermeiden!!
Denken sie an die DDR,........, dort haben diese Linken auch alles kaputt gemacht!!!!
Wie wär's denn, es 'mal mit einem Einwanderungsgesetz zu versuchen?
Und zwar ein's, das den Namen auch verdient und unserer diesbzgl. Situation gerecht wird!
Abgucken bei anderen, in dieser Hinsicht unbestreitbar erfolgreicheren Staaten durchaus erlaubt!
Oder soll das Feld wieder mehr der AfD überlassen werden?
Kl.-J. H.
Da stimme ich Ihnen vollkommen zu!
Wir brauchen Migration, um den demographischen Faktor und Fachkräftemangel zu kompensieren. Allerdings muss die Zuwanderung gesteuert erfolgen, z.B. anhand der beruflichen Qualifikation. Viele Staaten machen das schon seit Jahrzehnten mit Erfolg.